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China führt eine schwarze Liste für Bitcoin-Miner im Gebiet der Inneren Mongolei ein

China verstärkt seine Anstrengungen, das Kryptowährungs-Mining in der Inneren Mongolei zu unterdrücken, indem das Land neue Sanktionen für Personen vorsieht, die bei diesem illegalen Unterfangen ertappt werden.

Offizielle haben einen neuen Entwurf für Regeln vorgestellt, nach denen härtere Bestrafungen für jene vorgesehen seien, die beim Bitcoin (BTC) Mining und bei anderen Kryptowährungen ertappt werden, wie die South China Morning Post berichtet. Dazu gehört auch, dass Straftäter auf eine Blacklist für soziale Kredite gesetzt würden, was sie daran hindern würde, Darlehen zu erhalten oder das Verkehrssystem zu benutzen.

Besonders erwähnt werden Datenzentren, Industriegebiete, Telekomfirmen, Internetfirmen und auch Cybercafés, wobei erwähnt wird, dass solche Straftäter, die Mining-Geräte betreiben, mit dem Entzug ihrer Geschäftslizenzen, dem Entzug aus dem örtlichen Stromhandelssystem und eventuell sogar mit der Schließung ihrer Geschäfte bestraft würden.

Der Regelentwurf liegt zur öffentlichen Begutachtung bis zum ersten Juni aus; die Gegend der Inneren Mongolei hat jedoch schon harte Strafen für Kryptowährungs-Mining erlebt. Die Eliminierung von energieaufwändigem Mining ist Teil der erklärten Pläne Chinas, bis zum Jahr 2060 CO2-neutral zu werden. Eine Telefonhotline ist in der Region Innere Mongolei schon aktiv, bei der die Einwohner aufgerufen sind, die Behörden über jedes Kryptowährungs-Mining, das lokal stattfindet, zu benachrichtigen.

Die Entschlossenheit Chinas, Bitcoin-Miner loszuwerden, hat bereits Auswirkungen gezeigt. Drei Miningfirmen – BTC.TOP, Huobi und HashCow – haben Anfang der Woche die Schließung ihrer Geschäfte auf dem chinesischen Kernland angekündigt.

Obwohl sich China die Krypto-Miner als Bestandteil seiner angegebenen Kohlenstoffziele vornimmt, sind in anderen Ländern die Aktivitäten der gleichen Art zu finden, jedoch aus verschiedenen Gründen. Irans Präsident Hassan Rouhani gab am Mittwoch eine TV-Ansprache, in der er ein unmittelbares Verbot allen Bitcoin-Minings bis September bekannt gab. Berichten zufolge wurde die Energieverknappung im Iran durch den überhöhten Energieverbrauch von Bitcoin-Minern verursacht und hat schon zu Stromausfällen im Stromnetz und dem Abdunkeln der Straßenbeleuchtung geführt.

vpn

Daniel Pfaff

Daniel Pfaff ist ein Krypto-Experte aus Österreich, er schreibt für kryptowahrung.org über Kryptowährungsereignisse, Nachrichten, Preisanalysen und mehr. Halten Sie sich mit seinen täglichen Beiträgen über die Welt der Kryptowährungen auf dem Laufenden.

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