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3 Neue Positive Einflüsse für Bitcoin

Zusammenfassung

Die erste Neuigkeit betrifft Square (SQ), das seinen Cash App-Kunden wiederkehrende Bitcoin-Käufe zur Verfügung stellte.

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Die zweite Neuigkeit betrifft Shopify (SHOP), das seine Partnerschaft mit CoinPayments, dem größten Abwickler von Zahlungen in Kryptowährung, erneuert hat.

Die dritte Neuigkeit schließlich betrifft das erneuerte Interesse und die Skepsis von Institutionen wie JPMorgan (JPM), die jetzt Bankdienstleistungen für Krypto-Börsen anbieten, und Goldman Sachs (GS).

Einführung

Im vergangenen Monat war Bitcoin (BTC-USD) neben der Halbierung von drei wesentlichen Nachrichten betroffen. Die erste betrifft Square (NYSE:SQ), das seinen Cash App-Kunden wiederkehrende Bitcoin-Käufe zur Verfügung stellte. Die zweite Nachricht betrifft Shopify (NYSE:SHOP), das seine Partnerschaft mit CoinPayments, dem größten Abwickler von Zahlungen in Kryptowährung, erneuerte. Die dritte Neuigkeit schließlich betrifft Banken wie JPMorgan (NYSE:JPM), die jetzt Bankdienstleistungen für Krypto-Börsen anbieten, und Goldman Sachs (NYSE:GS), das ein Gespräch zu den Themen US-Wirtschaftsaussichten, Inflation, Gold und Bitcoin veranstalten soll.

Square und Bitcoin

Jack Dorsey, CEO von Square, ist seit Jahren ein bekannter Befürworter von Bitcoin. Er hat seinen Worten Taten folgen lassen, als er 2018 den Kauf und Verkauf von Bitcoin (BTC) an alle Benutzer von Cash App erlaubte. In einem kürzlichen Interview lobte er das 2008 von Satoshi Nakamoto veröffentlichte Bitcoin-Whitepaper und beschrieb es als “Poesie” und “eines der bahnbrechendsten Werke der Informatik in den letzten 20-30 Jahren”. Vor ein paar Tagen erneuerte er daher sein Vertrauen in die digitale Währung, indem er eine neue Funktion für den automatischen Kauf von Bitcoin vorstellte.

Lassen Sie uns die möglichen Auswirkungen dieser neuen Funktion analysieren. Cash App hatte im 4. Quartal 19 rund 24 Millionen Benutzer, 60% mehr als im Vorjahr. Rechnet man das Wachstum ins 1. Quartal hoch, was die Pandemie zusätzlich ankurbelt, dürfte die App bereits mehr als 30 Millionen Nutzer haben.

Bei Bitcoin-Einnahmen von Square in Höhe von 306 Millionen Dollar belaufen sich die Gebühren pro Benutzer derzeit auf 10,2 Dollar.

Square erhebt etwa 1,5 % Gebühren pro Transaktion, was einer durchschnittlichen Transaktionsgröße von 680 Dollar pro Benutzer und einem Gesamtvolumen für das Quartal von etwa 20 Milliarden Dollar entspricht. Wenn man bedenkt, dass das durchschnittliche tägliche Volumen von Bitcoin etwa 30 Milliarden Dollar beträgt, ist Cash App immer noch kein großer Akteur auf dem Bitcoin-Markt. Die Anwenderbasis der App wächst jedoch, und die neue Funktion könnte interessierte Anwender zu einer langsamen und konstanten Ansammlung der digitalen Währung drängen.

Seit der Halbierung beläuft sich der Verkaufsdruck der Miner auf 900 Bitcoin pro Tag (6,25 BTC für 144 Blocks), was derzeit etwa 8,1 Millionen Dollar ausmacht. Hypothetisch würde es dann nur ¼ der Cash App-Benutzer benötigen, die täglich 1 Dollar kaufen, um den gesamten Verkaufsdruck der Miner aufzufangen.

Sollte diese Funktion weithin akzeptiert werden, könnte sie eine mächtige, wiederkehrende Kaufmauer darstellen, die erheblich zur Preissteigerung von Bitcoin beitragen könnte.

Shopify und die erneuerte Partnerschaft mit CoinPayments

Am 20. Mai kündigte Shopify, der multinationale kanadische E-Commerce-Anbieter, eine Partnerschaft mit CoinPayments an. Die beiden Parteien hatten zuvor einen Betatest durchgeführt, der erfolgreich abgeschlossen wurde. Diese Partnerschaft wird es Shopify ermöglichen, mehr als 1 Million Händlern Zahlungen in digitalen Währungen zu erhalten. Die hervorgehobenen Vorteile sind eine Reduzierung der Transaktionsgebühren und schnellere Zahlungen. Auch wenn die durch diese Transaktionen generierten Volumina derzeit nicht sehr hoch sein dürften, zeigt der erfolgreiche Beta-Test, dass digitale Währungen den Unternehmen konkrete Vorteile bieten, und bestätigt die Reife der Technologie, die diese Transaktionen unterstützt.

JPMorgan bietet den Börsen Bankdienstleistungen an

JPMorgan bietet nun Bankdienstleistungen für Kryptowährungs-Börsen. Dies folgt dem Interesse von Paul Tudor Jones an Bitcoin und bestätigt, dass Institutionen langsam damit beginnen, Bitcoin und digitale Währungen als plausible Vermögenswerte zu akzeptieren, um sich gegen die regierungsinduzierte Inflation abzusichern (mehr darüber können Sie hier lesen) und um Geld besser transferieren zu können.

Auf der anderen Seite zeigt ein durchgesickertes Bild eines GS-Kundenanrufs, dass Goldman Sachs gerade beginnt, sich mit den Auswirkungen von Inflation und Bitcoin auseinanderzusetzen. Dies deutet darauf hin, dass die Technologie von vielen noch nicht vollständig verstanden wird und dass andererseits institutionelles Geld noch nicht auf den Markt für digitale Währungen gelangt ist.

Laut JPMorgan könnte der Preisanstieg von Bitcoin gerade erst begonnen haben, wenn andere Institutionen den Akzeptanzprozess durchlaufen.

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