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„Nakamotos Initiative ist real“, erklärt der SEC-Chef

Der Vorsitzende der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, Gary Gensler, ist der Meinung, dass die 2008 von Satoshi Nakamoto eingeleitete Blockchain-Revolution mehr ist als nur eine Marotte, sondern ein reales Angebot für die Internetzukunft.

In einem Gespräch mit dem Aspen Sicherheitsforum am Dienstag erzählte Gesler von seiner Aufgabe am Massachusetts Institute of Technology, an dem er über die Überschneidung von Finanzwesen und Technologie unterrichtet:

„[…] in dieser Tätigkeit gelangte ich zu der Ansicht, dass die Neuerung von Nakamoto wirklich real ist, auch wenn sich im Bereich der Kryptowährungen ein großer Hype als Wirklichkeit tarnt.“

Gensler bemerkte, dass einige im staatlichen Sektor zwar hoffen, dass die Kryptowährungen verschwinden, die Technik aber in der Zukunft des Finanzsektors eine große Bedeutung haben wird. „Ich bin wirklich der Meinung, dass die Technologie der verteilten Ledger, die im Internet Werte verschiebt, etwas Reales hat“, erklärte er.


Manche in der Kryptogemeinde haben Genslers Kommentare so verstanden, dass er sich mit dem gesamten Gebiet der Blockchain befasst hat und zu dem Ergebnis gekommen ist, dass der Bitcoin die wirkliche Innovation ist. Eine Mitschrift von Genslers Ansprache auf dem Aspen Sicherheitsforum zeigte, dass er sich sehr stark auf das Bitcoin (BTC)-Whitepaper bezog, das von Satoshi Nakamoto vor über zehn Jahren herausgegeben wurde.

„Im Kern versuchte Nakamoto, eine persönliche Geldform zu erschaffen, bei der es keinen zentralen Mittler wie eine Notenbank oder eine Geschäftsbank gibt“, so die Ausführungen von Gensler.


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