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Russischer Bitcoin-Kritiker: Digitalrubel ist „höchste Geldform“

Der Vorsitzende des Ausschusses für Finanzmärkte der Staatsduma, Anatoli Aksakow, ist der Meinung, dass es sich bei der neuen Digitalwährung des Staates um eine „höchste Geldform“ handle.

In einem Montag-Interview mit der russischen Staatszeitung RT drückte Aksakov seine Zuversicht über die bevorstehende Digitalwährung der Zentralbank Russlands aus und prognostizierte, dass der Digitalrubel in 2 oder 3 Jahren ein fester Teil der nationalen Zahlungen sein werde.

Die Bank von Russland rechnet mit der Entwicklung eines Prototypen für einen digitalen Rubel Ende 2021 und will in Kürze eine Roadmap für die Entwicklung erstellen, erklärte Aksakov. „Ein Digitaler Rubel ist an diesem Punkt die höchstmögliche Geldform“, erläuterte er und erklärte, dass es sich im Grunde um denselben Rubel handelt, nur in digitaler Ausführung.

Als Hauptkritiker der Kryptowährungen wie z. B. Bitcoin (BTC) unterstrich Aksakov das minimale Problem eines Digitalrubel im Gegensatz zu dieser Währung, da dieser von der Notenbank herausgegeben werden wird.


Außerdem sagte Aksakov, Russland werde sich in nächster Zeit langsam vom USD für Zahlungen abwenden. Er merkte an, dass eine Anzahl von Staaten wie China, aber auch Indien und Russland Schritte unternommen haben, um ihre Anwesenheit in der weltweiten Ökonomie zu erweitern. Für einen vollständigen Ausstieg aus dem US-Dollar sei es allerdings noch nicht an der Zeit, so Aksakov.


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